Archiv 2024


Demo für ein AFD Verbot, 22.11., 16 Uhr, Ernst-Ludwig-Platz

Das Bündnis AFD Verbot prüfen Mainz lädt zur Demo ein

❌ Machen wir den Weg frei für ein AfD-Verbot! ❌

Komm zu unserer Demo und zeig deine Unterstützung dafür, dass der Bundestag endlich dafür stimmt, dass das Verfassungsgericht ein Verbot der AfD prüft.

⏰ Wann? – am 22.11. ab 16:00 Uhr

🗺 Wo? – Die Demo startet am Ernst-Ludwig-Platz in Mainz

📣 Warum? – Geheimtreffen zu Remigration in Potsdam, Waffen als Wahlgeschenke, die Blockade des Landtages in Thüringen und tägliche Angriffe auf Menschen, die nicht ihrem rechtsextremen Ideal entsprechen.

Nach den US-Wahlen und dem Bruch der Ampel gilt es, dem Rechtsruck entschlossen ent gegenzutreten. Populismus und Menschenfeindlichkeit dürfen die nächsten Bundestagswahlen nicht gewinnen.

Die AfD gefährdet unsere Demokratie grundlegend!

Natürlich kann ein Verbot kein Allheilmittel sein und es gilt Hass und Demokratiefeindlichkeit überall zu bekämpfen. Doch das Verbot kann die demokratiefeindlichen Strukturen der AfD zerschlagen und uns eine zwingend notwendige Atempause verschaffen. Und es würde zeigen, dass sich unsere Demokratie wehren kann! Also sei dabei!

Weitere Infos auf der Bündnis Homepage: https://verbot-pruefen-mainz.de/


09.11., 17 Uhr: Kundgebung gegen
AFD/ESN in Weisenau

Das Bündnis „Rheinhessen – Nazifrei“ hat für den 09.11. eine Gegenkundgebung in Weisenau zur Veranstaltung der AFD/ESN angemeldet. Aus dem Ausruf:

Am 09.11. findet im Kulturheim in Mainz Weisenau um 19:00 Uhr ein Vortragsabend der ESN-Fraktion im EU-Parlament mit Alexander Jungbluth, René Aust und Sebastian Münzenmaier von der AfD statt. Thema soll: „35 Jahre Mauerfall: Ein bedeutender Tag für Deutschland & Europa“ sein.
Als Rechtsaußen-Fraktion trägt ESN europaweit zur Vernetzung rechtsextremer Parteien bei, weshalb wir den Vortragsabend in Mainz nicht unbeantwortet lassen und eine Kundgebung gegen die Veranstaltung der AfD vor dem Kulturheim in Weisenau angemeldet haben.

Bereits am 04. April 2024 fand ebenfalls im Kulturheim Weisenau eine Veranstaltung der AfD-Stadtratsfraktion Mainz statt, bei der der Bundestagsabgeordnete Roger Beckamp, referrierte und zu der u.a. ein Teilnehmer mit offener Kennzeichnung der identitären Bewegung auftauchte.

Wir überlassen Mainz, seine Vororte und das Hinterland nicht den Faschisten der AfD und hoffen auf zahlreiches Erscheinen aus der Zivilbevölkerung!

Rheinhessen – Nazifrei rheinhessen-nazifrei@proton.me
IG: @rheinhessen_nazifrei“

am Samstag, den

09. November 2024 | 17.00 Uhr

Kulturheim Weisenau, Friedrich-Ebert-Straße 61, 55130 Mainz


Flyer im PDF-Format (2 MB)


Im Namen der gemeinsamen Anliegen:
Vielen Dank!

Brief an Jacques Delfeld Sr. anläßlich seiner Verabschiedung vom Landesverband der Sinti und Roma nach 35 Jahren

Mainz, 13.09.2024

Lieber Jacques Delfeld,

wir bedauern sehr, bei Ihrer Verabschiedung nicht persönlich anwesend sein zu können!

Uns ist es aber ein Bedürfnis, Ihnen anlässlich der Verabschiedung als Vorsitzender des Landesverbandes der Sinti und Roma für die langjährige, stets vertrauensvolle Zusammenarbeit in unserer gemeinsamen Sache aufrichtig und herzlich zu danken.

Die VVN-BdA Kreisvereinigungen in RLP und der Landesverband der VVN-BdA Rheinland-Pfalz hatte mit Ihnen immer einen verlässlichen Partner. Gemeinsam haben wir mit verschiedenen Aktionen und Initiativen Beiträge dafür geleistet, dass die Rechtsentwicklung in unserem Land sich nicht noch dramatischer entwickelt hat. Ihnen ist wie uns bewusst, dass noch viel zu tun ist, um die erreichten Erfolge zu verteidigen und um neue Ziele für eine solidarische Gesellschaft zu kämpfen.

Wir freuen uns, Ihnen auch in Zukunft zu begegnen, wenn es darum geht, für die Bürgerrechte der Sinti und Roma einzutreten sowie der ernster werdenden Gefahr des Rassismus in seinen diversen Ausprägungen und des Abbaus demokratischer Rechte entschieden entgegen zu treten.

Lieber Herr Delfeld, wir wünschen Ihnen persönlich alles erdenklich Gute und grüßen Sie in fester, solidarischer Verbundenheit

VVN-BdA Rheinland-Pfalz


Warum die AfD mit ihren Netzwerken in die Neonaziszene so gefährlich ist

INFORMATIONSVERANSTALTUNG zum AfD-Nazinetzwerk-Zentrum in Heidesheim

Ein Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus informiert über die Zusammenhänge der extremen Rechten, deren Vernetzung mithilfe der Parteistrukturen der AfD und die Bedeutung des ehemals Mainzer, nun Heidesheimer „Zentrum Rheinhessen“. Hierbei wird auch auf die Bedeutung dieser Strukturen für Rheinland-Pfalz eingegangen.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zum Gespräch, in dem wir auch darüber sprechen wollen, was wir gemeinsam tun können.

Keine Toleranz der Intoleranz – Heidesheim bleibt vielfältig

Nachdem die AfD ihr „Zentrum Rheinhessen“ in Mainz nach vielfältigen Protesten aufgeben musste, bot ihnen der Vermieter neue Räumlichkeiten im Heidesheimer Gewerbegebiet an, in die sie im April 2024 einzogen.

Das „Zentrum Rheinhessen“

Das Zentrum besteht aus den Wahlkreisbüros der AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier (Bundestag) und Damian Lohr (Landtag Rheinland-Pfalz) sowie den Büros der Kreisverbände Mainz und Mainz-Bingen und der Geschäftsstelle des Landesverbandes der rheinland-pfälzischen AfD.

Der rheinland-pfälzische Landesverband der Partei gilt als Ort der Hardliner innerhalb der AfD. Mit Jan Bollinger ist ein Anhänger Björn Höckes Landesvorsitzender. Der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der AfD im Bundestag Sebastian Münzenmaier fordert im Bundestag ganz offen eine „millionenfache Remigration“.
Gerade weil die Netzwerkarbeit von Bundes- und Landtagsabgeordneten durchgeführt wird, ist es um so wichtiger, dass eine demokratische Öffentlichkeit dies zur Kenntnis nimmt und sich damit auseinander setzt.

Das „Zentrum“ ist Teil dieses Netzwerks der AfD und der Jungen Alternative (die rechtsextreme Jugendorganisation der AfD), extrem rechten Burschenschaften wie der Germania Halle zu Mainz und alten und neuen Funktionären der extremen Rechten.

Wir wollen nicht, dass Heidesheim sich als Ort etabliert, an dem Rechte, Rechtsextremisten und Neonazis Hetze verbreiten können.

Wir wollen nicht, dass sich in unserer von Vielfalt und interkulturellem Zusammenleben geprägten Ort eine extrem Rechte Szene vernetzen kann, die Hass verbreitet und einen Nährboden für Gewalt bietet.

am Montag, den

23. September 2024 | 18.30 Uhr

Burg Windeck, Bahnhofstr. 17, 55262 Heidesheim

Flyer (pdf-download, 258 kb)



Kundgebung gegen Aufmarsch extrem rechter
Gruppen in Ingelheim

Aus der Ankündigung: „Für den 17. August 2024 haben rechtsextreme Gruppen erneut einen Aufmarsch in unserer Stadt Ingelheim angekündigt. Wir wollen keinen Rechtsextremismus in Ingelheim – weder in unsrem Stadtparlament, noch auf unseren Straßen. Für den 17. August ruft daher ein Buntes Bündnis zum demokratischen Gegenprotest gegen den Naziaufmarsch in Form einer bunter Versammlung auf dem Sebastian-Münster-Platz auf. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen an diesem Tag ein aktiver Teil des Bunten Aktionsbündnisses gegen Rechtsextremismus sein werden. Darüber hinaus können vor allem die, deren Wohnungen, Büros, Geschäfte und Gaststätten in der Nähe des Bahnhofs beziehungsweise an den bisherigen Aufmarschstrecken liegen, diese Situation nutzen: Zeigen wir gemeinsam den Nazis aus der rechtsextremen Ecke, dass unser Ingelheim bunt, tolerant und demokratisch ist. Malt Banner, besorgt euch Fahnen und hängt sie aus den Fenstern oder von den Balkonen! Beschallt die Straßen mit eurer Musik! Werdet kreativ, passt auf euch auf und bezieht Stellung! Wenn ihr Unterstützung oder Anregungen wünscht wendet euch an kontakt@in-rage.org

am Samstag, den

17. August 2024 | 15.00 Uhr

Sebastian-Münster-Platz Ingelheim


Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Essen am 28.-30. Juni – Bus aus Mainz

Wir rufen auf, sich an den Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Essen am 28.-30. Juni zu beteiligen! Diese werden von Aufstehen gegen Rassismus gemeinsam mit Gewerkschaften, der VVN-BdA, Attac, Parteien, regionalen Initiativen, Omas gegen Rechts, FFF und vielen mehr organisiert.
Das ist eine große Chance nach den Europawahlen, aber vor den entscheidenden Wahlen im Osten, wo die Höcke-AfD droht die stärkste Kraft zu werden, ein Zeichen zu setzen!

Bus aus Mainz
Auch aus Mainz fährt ein Bus zu den Protesten. In unserer Stadt haben sich Menschen aus ganz unterschiedlichen Zusammenhängen zusammengefunden, um eine möglichst große Beteiligung an den Protesten gegen die AfD möglich zu machen.
Um bereits bei dem frühen Widersetzen dabei sein zu können (siehe Programm unten), startet der Bus bereits nachts um 2.00 Uhr am Hauptbahnhof Mainz.

am Samstag, den

29. Juni 2024 | 02.00 Uhr

Hauptbahnhof Mainz

Die Rückfahrt in Essen ist um 19 Uhr geplant.

Karten (35 € normal, 20€ Sozialpreis) könnt ihr hier kaufen : https://busse.gemeinsam-laut.de/fahrten
(oder für das solidarische Bus-Buchungssystem spenden, solltet ihr selbst nicht mitfahren können, um so die freien Plätze oder Sozialkarten zu ermöglichen)

Aus dem Aufruf und Programm:
„Vom 28. bis 30. Juni 2024 will die AfD in der Grugahalle Essen – im Herzen des Ruhrgebiets – ihren Bundesparteitag abhalten. Wir lassen nicht zu, dass die AfD unwidersprochen ihren Rassismus und ihre antidemokratische, rechte Hetze verbreitet!

Seid dabei, um gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen die Faschist*innen der AfD zu setzen und ihren Parteitag zu stören. Im Bündnis Gemeinsam laut sowie mit der Kampagne Widersetzen organisieren wir dazu unterschiedlichste Aktionen:

  • Freitag, 28. Juni: 19 Uhr: Rave-Demo und großes Aktionsplenum
  • Samstag, 29. Juni:
    • 6 Uhr: massenhaftes Widersetzen: Wir wollen der AfD aktiv den Raum nehmen. Dabei setzen wir mit „Widersetzen“ auch Methoden des zivilen Ungehorsams ein. Dabei können alle mitmachen. Von diesen Aktionen geht keine Gewalt und keine Eskalation aus. Mit „buntem“ zivilen Ungehorsam zeigen wir: Hier ist kein Raum für eure rassistische Hetze! Seid gern kreativ und bringt z.B. Musikinstrumente mit.
    • 8 Uhr: Kundgebungen an der Grugahalle
    • 10 Uhr: Großdemonstration ab Hauptbahnhof Essen zur Grugahalle
    • 14 Uhr: Bühnenprogramm und Markt der Möglichkeiten an der Grugahalle
    • 17 Uhr: Konzerte
  • Sonntag, 30. Juni: 9 Uhr: Mahnwache“

Weitere Infos: https://widersetzen.com


Mut zum Widerstand

Gespräch und Lesung mit Silvia Gingold und Bettina Kaminski


Fest zum Tag der Befreiung am 8. Mai in der Kulturei Mainz

Die Omas gegen rechts und das Kunstprojekt Trotz alledem laden in Kooperation mit anderen Gruppen – unter anderem der VVN-BdA – zu einer Feier zum 8. Mai ein:
Ab 18.00 Uhr in der Kulturei an der Zitadelle Mainz gibt es die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss zu treffen und auszutauschen und
um 19.00 Uhr beginnt das Konzert der Gruppe Klezmers Techter

am Mittwoch, den

08. Mai 2024 | 18.00 Uhr

Kulturei Mainz, Zitadellenweg, 55131 Mainz
Weitere Infos auch zur Folgeveranstaltung und Sharepics findet ihr hier.


Vortrag und Diskussion: Faschismustheorien
Sa. 23.03.24, 18 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen

historische Erklärungsversuche und Anregungen für die Gegenwart

Zum Gedenken an die Opfer gehört für uns auch, der Versuch, zu verstehen, wie es zur nationalsozialistischen Terrorherrschaft kommen kommen konnte? Welche Bedingungen verhalfen ihm am die Macht und wie verhindern wir, dass nazistische Tendenzen heute wieder erstarken? Der Nazismus oder NS war eine deutsche Extremform des Faschismus, die sich von faschistischen Bewegungen und Regimen anderer Länder in wichtigen Punkten unterschied.

Der Autor und Referent Mathias Wörsching (faschismustheorie.de) wird einige Grundgedanken verschiedener Faschismustheorien vorstellen und ihren historischen wie aktuellen Nutzen diskutieren, in einer Zeit, in der ein Wiedererstarken der extremen Rechten zu verzeichnen ist.

Referenteninfo: Mathias Wörsching, Historiker und Politologe aus Berlin, betreibt die Internetseite faschismustheorie.de und hat 2020 ein Überblicks- und Einführungsbuch zum Thema veröffentlicht (www.theorie.org/titel/673_faschismustheorien).

am Samstag, den

23. März 2024 | 18.00 Uhr

Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen
Veranstaltende: Landesverband RLP der VVN-BdA und Förderverein Osthofen


Demo gegen Rechts in Mainz am 03.02.2024

Mit Unterstützung der VVN-BdA KV Mainz-Bingen und dem Bündnis Mainz stellt sich quer

Demoaufruf von Rheinhessen gegen Rechts e.V. und dem DGB Rheinhessen-Nahe:

Unsere Demokratie ist bedroht. Die Entwicklungen der vergangenen Wochen haben bestätigt, dass Rechtsextreme und Rechtspopulisten die freiheitlich demokratische Grundordnung bekämpfen und beseitigen wollen. Aber unsere Demokratie ist auch wehrhaft. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich menschenverachtende Ideologien wieder breit machen und Rechtsextreme politische Verantwortung übernehmen können. Deswegen stehen wir auf: Gegen Rechtsextremismus und für eine starke, wehrhafte Demokratie.

Mehr Infos bei Rheinhessen gegen Rechts e.V.

am Samstag, den

03. Februar 2024 | 12.00 Uhr

Ernst-Ludwig-Platz, Mainz


Veranstaltungen zum Gedenktag am 27. Januar 2024

Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung des KZ Auschwitz am 27.01.1945

Zu dem Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz am 27. Januar werden wieder viele Veranstaltungen angeboten. Auch die VVN-BdA beteiligt sich mit drei Veranstaltungen. Zwei davon sind Teil von Veranstaltungsreihen:

die Veranstaltungen der Mainzer VVN-BdA:

  • ACHTUNG! Die Veranstaltung fällt aufgrund der aktuellen Wetterlage aus!
    18.01.2024, 18 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen: S´brent! briderlekh, s´brent! Shteyt nit, brider, lesht dos fayer – Gedenken heißt antifaschistisch Handeln >mehr
  • 28.01.2024, 15 Uhr, Waldfriedhof MZ-Mombach: Gedenkveranstaltung an den Mahnmalen auf dem Mombacher Waldfriedhof >mehr
  • 08.02.2024, 19 Uhr, Synagoge Mainz: Podiumsdiskussion in der Synagoge Mainz: Die Zukunft der Erinnerungskultur!? (Anmeldung erforderlich) >mehr

die beiden Veranstaltungsreihen mit unserer Beteiligung:

Veranstaltungsreihe zur Zukunft der Erinnerungs- und Gedenkkultur in Rheinland-Pfalz

  • Die Idee zur Veranstaltungsreihe entstand aus Debatten und Konflikten im aktuellen Prozess der strukturellen Neugestaltung in der Gedenkkultur in Rheinland-Pfalz, die einen Diskussionsbedarf um die künftige Bedeutung und Gestaltung von Erinnerungspolitik und insbesondere die Bedeutung und die Rolle der Überlebenden und der Verbände, in denen sie sich nach der Befreiung zusammenschlossen, deutlich machte.
    So wurde u.a. der Landesverband der Sinti und Roma in dem kürzlich gegründeten Verein, der aus der Landesarbeitsgemeinschaft Erinnerung und Gedenken hervorgegangen ist, dezidiert nicht Mitglied (siehe Erklärung des Landesverbandes, docx-Download, 20 kB ).
    Ohne im konkreten auf einzelne Prozesse im Zuge der Vereinsgründung eingehen zu wollen, halten wir es für notwendig, über die politische Bedeutung, Einordnung und strukturelle Gestaltung der Gedenkpolitik in Rheinland Pfalz gemeinsam und öffentlich zu diskutieren.
    Das wird auf folgenden Veranstaltungen geschehen:
    18.01.2024, 18 Uhr, Gedenkstätte Osthofen: S´brent! briderlekh, s´brent! Shteyt nit, brider, lesht dos fayer – Gedenken heißt antifaschistisch Handeln >mehr

Weitere Veranstaltungen der Reihe finden statt:

Veranstaltende: Verband Deutscher Sinti und Roma (Landesverband RLP), Queernet RLP, Landesverbandes der jüdischen Gemeinden RLP, VVN-BdA Mainz und RLP

Ergänzend zu dieser Reihe ist die Veranstaltung am 08.02.24 in der Mainzer Syagoge entstanden (S.25 im Programmheft)

Mainzer Erinnerungswochen

  • Der Einfachheit halber verweisen wir auf den Flyer des Hauses des Erinnerns (pdf-Download, 3,5 MB), in dem alle Veranstaltungen der Reihe angekündigt sind. Hier nur der kurze gesonderte Hinweis auf die von uns federführend gestaltete:
    28.01.2024, 15 Uhr, Waldfriedhof MZ-Mombach: Gedenkveranstaltung an den Mahnmalen auf dem Mombacher Waldfriedhof >mehr
  • Veranstaltende: FC Ente Bagdad, 1. FSV Mainz 05, Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz, Landessportbund RLP, Erbacher Hof – Akademie des Bistums Mainz, Frauenbüro der Stadt Mainz, MFFKI, VVN-BdA Mainz, Bündnis für Erinnerung und Vielfalt sowie die NieWieder-Initiative

Details zu den von uns organisierten Veranstaltungen

  • 18.01.2024, 18 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen:
    ACHTUNG! Die Veranstaltung fällt aufgrund der aktuellen Wetterlage aus!
    S´brent! briderlekh, s´brent!
    Shteyt nit, brider, lesht dos fayer
    Mordechai Gebirtig (1877–1942)
    Gedenken heißt antifaschistisch Handeln

    Gespräch mit Conny Kerth Bundesvorsitzender der VVN-BdA

    Wie kann eine wirksame Erinnerungskultur aussehen? Diese Frage begleitete viele Überlebende, die nach der Befreiung jahrzehntelang gegen Versuche, die Verbrechen des deutschen Faschismus totzuschweigen, kämpften. Doch die Essenz des Gedenkens – „Nie wieder!“ – scheint nicht durchzudringen. Das zeigt der hohe Zuspruch zu völkischen, teils neofaschistischen Einstellungen und zu Akteuren, die eine 180-Grad-Wende in der Erinnerungskultur fordern und vom Nationalsozialismus als „Fliegenschiss in der Geschichte“ reden.
    Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der VVN-BdA Conny Kerth fragen wir uns: Warum? Was kann Gedenkkultur leisten, wo stößt sie an ihre Grenzen? Wie kann man die Erfahrungen der Überlebenden der unterschiedlichen Opfergruppen lebendig und nachhaltig vermitteln? Welche Rolle spielen dabei die Verbände, in denen sie sich nach der Befreiung zusammenfanden?

    > Wer Interesse hat, im Vorfeld (um 17.00 Uhr) an einer Führung durch die Gedenkstätte teilzunehmen, melde sich bitte per Mail bei vvn-bda-mainz@gmx.de

28.01.2024, 15 Uhr, Waldfriedhof MZ-Mombach:
Gedenkveranstaltung an den Mahnmalen auf dem Mombacher Waldfriedhof
Besuch zweier Gedenkstätten mit Vortrag
Treffpunkt: Friedhofseingang
Am Waldfriedhof, 55120 Mainz

An diesem Sonntagnachmittag wollen wir im Rahmen der Mainzer Erinnerungswochen kurz innehalten und all derer gedenken, die durch das faschistische NS-Regime zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.
An zwei Orten auf dem Mombacher Waldfriedhof erinnern wir an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie an den Umgang mit den Opfern des Faschismus in Mainz und hören kurze Vorträge zu folgenden Themen:

  • Gedenken an die Opfer der faschistischen Zwangsarbeit in Mainz: das sowjetische Ehrenmal auf dem Waldfriedhof in Mainz-Mombach
  • Mainzer Umgang mit dem Gedenken an die Opfer des Faschismus: Die Geschichte des VVN-Gedenksteins auf dem Mombacher Waldfriedhof

08.02.2024, 19 Uhr, Synagoge Mainz:
Podiumsdiskussion in der Synagoge Mainz: Die Zukunft der Erinnerungskultur!?

Anmeldung erforderlich per E-Mail unter ZukunftErinnerung@queernet-rlp.de mit Angabe des Vor- und Nachnamens, vollständiger Anschrift und Rückrufnummer.

Alle Verfolgtengruppen, die im Dritten Reich von der Vernichtung bedroht wurden und die Opfer einer brutalen Mordmaschinerie waren, sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Erinnerungskultur für den Bestand und Erhalt der liberalen Demokratie in Deutschland auch in der Zukunft absolut notwendig sein wird. Andererseits ist den Vertretern jedoch schmerzlich bewusst, und hierfür soll das Fragezeichen stehen, dass die Zukunft der Erinnerungskultur weder gesichert noch selbstverständlich ist.
Deshalb nehmen die Vertreter der Verfolgtengruppen den Tag der Befreiung von Auschwitz zum Anlass, über die Zukunft der Erinnerungskultur kritisch in der Synagoge Mainz miteinander zu sprechen.

Gespräch mit Peter Waldmann, stellvertretender Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen K.d.ö.R., Jacques Delfeld Jr., Geschäftsführer des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, ein/e VertreterIn der VVN-BdA Kreisvereinigung Mainz und Joachim Schulte, Sprecher von QueerNet Rheinland-Pfalz e. V.

Veranstaltende: Jüdische Gemeinde Rheinhessen, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Kreisvereinigung Mainz; Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz, QueerNet RLP