
Aktionstag am 14.03.
Demo zum Aktionstag Keine Nazis in die Parlamente !
11.30 Uhr ab Goetehplatz, Demonstration verschiedener Organisationen durch die Neustadt.
Trifft gegen 13.30 Uhr am Neubrunnenplatz auf die Demo der Omas gegen Rechts
und gemeinsam gehts weiter zum (Ort wird noch bekannt gegeben), wo der Aktionstag mit dem Programm von PRÜF! gegen 14.00 Uhr seinen kulturellen Abschluss findet.
Zur Landtagswahl am 22.03.
Neuer Flyer von Aufstehen gegen Rassismus zur AFD in Rheinland-Pfalz
Wer AFD wählt, wählt Nazis!

Jetzt Flyer bestellen und alle eure Veranstaltungen gegen die AfD und andere Nazis in Rheinland-Pfalz bis zur Landtagwahl hier auf die Homepage stellen: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/ltw-26-rlp
Den Flyer gibt es hier zum Download.
save the date: Fr, 30. Januar, 18.00 Uhr, Gutenbergplatz, Mainz
Kundgebung Nie wieder ist jetzt – keine neue Machtübertragung – keine Nazis in die Parlamente!
Am 30. Januar plant die VVN-BdA eine Kundgebung in Mainz. Am Tag der Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler möchten wir den Weg der NsdAP zur Macht und die Kräfte, die ihn ebneten, beleuchten. Außerdem wollen wir (knapp zwei Monate vor der Landtagswahl) daran erinnern, was wir heute daraus lernen sollten … unter anderem : keine Nazis in die Parlamente!
Die Kundgebung ist eingebettet in ein breiteres Konzept. In Kooperation mit dem Verein Rheinhessen gegen Rechts finden an diesem Tag noch an verschiedenen weiteren Orten Mahnwachen/Kundgebungen statt. Wir halten euch auf dem Laufenden!
Nie wieder ist jetzt !?! 14.01.2026, 19 Uhr in der Neuen Synagoge Mainz
Podiumsgespräch ‚Nie wieder ist jetzt !? – zum Verhältnis von Gedenkkultur und Rechtsruck‘
Beirat der Verfolgtenorganisationen (Landesverband der Jüdischen Gemeinden RLP, Landesverband Rheinland-Pfalz Deutscher Sinti und Roma, Queernet RLP, VVN-BdA RLP)

Der Beirat der Verfolgtenverbände hat sich im vergangenen Jahr konstituiert, um in der breit gefächerten Landschaft der Gedenkkultur die Stimme der Organisationen zu stärken, die die Widerständigen und aus den verschiedensten anderen Gründen im deutschen Faschismus verfolgten Gruppen vertreten. Er besteht derzeit aus Vertreter*innen des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden RLP, des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Rheinland-Pfalz (VDSR-RLP), von Queernet RLP und der VVN-BdA RLP.
Das Gespräch, das wir anlässlich des Gedenktages zur Befreiung von Auschwitz im Gedenken an die Opfer des Naziregimes führen wollen, findet in Kooperation mit dem DGB Rheinhessen-Nahe statt, der die Moderation übernimmt und mit freundlicher Unterstützung der jüdischen Kultusgemeinde Mainz-Rheinhessen, die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt und ein Grußwort sprechen wird.
Im Mittelpunkt steht der Rechtsruck aller Orten und die Normalisierung von Abwertung und Gewalt sowie den Aufstieg einer Partei, die extrem Rechtes Gedankengut bis in die Führungsreihen vertritt.
Aus dem Ankündigungstext:
„Diese Entwicklung untergräbt nicht nur unser friedliches Zusammenleben, sondern gefährdet das Fundament unserer Demokratie. Wir möchten anlässlich des Gedenktages über die Rolle von Erinnerungsarbeit für eine Gegenwehr gegen die offene Infragestellung der Gleichwertigkeit aller Menschen sprechen und fragen: Welche Rolle spielen dabei die Stimmen der ehemaligen Verfolgten?
Denn deren Zeugnisse vermitteln die historische Erfahrung, was es bedeutet, wenn eine Republik Verschwörungsideologien und Abwertung von Gruppen, die als Sündenbock fungieren, nicht entschieden entgegentritt. Die Entwicklung der 1930er müssen uns alle wachsam sein lassen!
Vertreter*innen der Verfolgtenorganisationen sprechen über ihren Beitrag zur aktuellen Gedenk- und Erinnerungskultur im Licht der aktuellen Entwicklung.“
am Mittwoch, den
14. Januar 2026 | 19.00
Neue Synagoge, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz
Stadtführung: Verfolgung & Antifaschistischer Widerstand in der Mainzer Neustadt 1933-1945
20.11.2025, 16:30 Uhr
Startpunkt: Grünstreifen der Kaiserstraße, Höhe Leibnizstraße
Keine Anmeldung notwendig

In Zusammenarbeit mit dem Referat Politische Bildung des ASTA der Uni Mainz


VVN-BdA RLP protestiert gegen die Gleichsetzung Linker – und extrem Rechter Organisationen in der Verwaltungsvorschrift des Landes
Unter der Schlagzeile „Keine AfD-Mitglieder im Staatsdienst“ kündigte der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (SPD) eine Verschärfung der Verwaltungsvorschrift zur Einstellung im öffentlichen Dienst an.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) begrüßt jeden Versuch, auch jenseits und vor einem möglichen AfD-Verbotsverfahren, alle zur Verfügung stehende Mittel zu nutzen, um die Gefahr, die derzeit von der extremen Rechten und insbesondere von der AfD als ihrem parlamentarischen Arm ausgeht, einzudämmen.
Denn die AfD stellt eine konkrete Gefahr für Millionen von Menschen in Deutschland dar, die einer der diversen Minderheiten angehören, gegen die die AfD hetzt. Das zeigen u.a. die zunehmenden Übergriffe auf queere Menschen.
Die AfD ist außerdem eine Gefahr für alle demokratischen Errungenschaften seit der Niederringung der Nazidiktatur in Deutschland. Sie stellt den Zusammenhalt einer pluralen Gesellschaft grundsätzlich und auf allen Ebenen in Frage.
Nachdem aber die Details der neuen Verordnung bekannt geworden sind, zeigt sich: Sie enthält kein beherztes Vorgehen gegen die Gefahr von rechts. Sie wirft in einem Rundumschlag rechte und linke Organisationen mittels einer fragwürdigen und höchst umstrittenen Extremismustheorie in einen Topf. So ist von der proklamierten Intention leider nichts mehr zu erkennen. Stattdessen führt die Verordnung im Zweifelsfall zur Einschüchterung Jener, die sich gegen Rechtsextremismus engagieren und bereits jetzt immer wieder Ziel von Angriffen (nicht nur) von der AfD werden.
Die Landesregierung traut offenbar ihren eigenen Analysen nicht, die eindeutig belegen, wo die Bedrohung für die Gesellschaft zu verorten ist. Statt dieser Bedrohung Rechnung zu tragen und politisch Haltung zu zeigen, versteckt sie sich hinter einem Extremismusbegriff, der rechts und links in unzulässiger Weise vermischt. Die Verantwortung über die Entscheidung, wer beim Land angestellt werden darf, gibt sie an den Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz ab.
An einen Inlandsgeheimdienst, der immer wieder den Vorwurf bestätigte, auf dem rechten Auge blind zu sein und in diversen Skandalen durch Verstrickungen mit Nazistrukturen bis hin zu Terrororganisationen wie dem NSU aufgefallen ist.
Dieser Nachrichtendienst hat der Landesregierung eine Liste von Gruppierungen zusammengestellt, auf der sich neben Neonazi-Kameradschaften und der AfD auch 18 linke Organisationen sowie nicht näher bestimmte „autonom-antifaschistische Gruppierungen“ befinden. Die Mitglieder dieser Organisationen werden unter Generalverdacht gestellt und ihnen soll (nach einer Einzelfallprüfung) die Einstellung durch das Land verweigert werden können. Das erinnert an den Radikalenerlass in den 70er Jahren, den Willy Brandt später selbst als schweren Fehler bezeichnete. Zu einer solchen Neuauflage dieses Fehlers darf es nicht kommen – zumal je nach Personalbesetzung (Stichwort Maaßen) oder Befindlichkeiten in der landeseigenen Verfassungsschutzbehörde weitere Gruppen hinzukommen können.
Die betroffenen linken Organisationen, wie auch immer man im Einzelnen zu ihnen stehen mag, eint grundsätzlich ein Weltbild, das auf Solidarität, Antifaschismus und der Ablehnung von Rassismus und Ausbeutung basiert. Eine Gleichsetzung mit faschistischen Organisationen verbietet sich.
Die VVN-BdA RLP fordert die Landesregierung auf, die drohenden Berufsverbote für Linke zurückzunehmen. Es liegen ausreichend Erkenntnisse vor, die die Gefahr für die Demokratie von Rechtsaußen belegen. Demnach ist eine Überprüfung von Mitgliedern der AfD politisch nicht nur begründbar, sondern notwendig.
Unsere Vereinigung fordert weiterhin ein Verbot aller faschistischen Organisationen, wie es das Grundgesetz vorsieht.
Diese Erklärung im pdf-Format.
Zwangsarbeit in Mainz und Rheinhessen 1939-1945
Vortrag und Diskussion im Infoladen Ella Janecek am 04. Juli 2025, 19 Uhr

Mit Beginn des 2. Weltkriegs und dem Überfall der faschistischen deutschen Wehrmacht auf Polen im Jahr 1939 wurden mehr und mehr Kriegsgefangene, sowie Zwangsarbeiter*innen in der deutschen Industrie und Landwirtschaft eingesetzt. Schätzungen gehen heute davon aus, dass im gesamten Reichsgebiet mehr als 13 Millionen ausländische Arbeitskräfte zur Arbeit gezwungen wurden. In Mainz und Umgebung waren es z.B. im Jahr 1943 ca. 3000 Menschen – Kriegsgefangene und hierher verschleppte Menschen aus besetzten Ländern.
Die Veranstaltung gibt sowohl einen Überblick über die Dimension der Zwangsarbeit, ihre wirtschaftliche Bedeutung als auch über die Lebenssituation in den ca. 50 Lagern in der Region Mainz, wo die Menschen unter unwürdigen Bedingungen untergebracht waren. Auch unter den widrigsten Bedingungen der Zwangsarbeit gab es organisierte wie auch spontane Formen von Widerstand.
Vortrag und Diskussion mit Mathias Meyers.
am Freitag, den
04. Juli 2025 | 19.00
Infoladen Ella Janecek
Zanggasse 21
Mainz
Angriff von Rechtsaußen
Vortrag und Diskussion mit Stefan Dietl am 24.6.2025 im Mainzer Fanhaus

Immer öfter sehen sich Gewerkschafter*innen mit Drohungen, Angriffen und Einschüchterungen von rechts konfrontiert.
Während rechtsextreme Parteien sich angesichts wachsender sozialer Unsicherheit als Anwalt „des kleinen Mannes“ inszenieren, stehen diese Parteien tatsächlich für den Abbau von Mitbestimmungs- und Arbeitnehmer*innenrechten. Zugleich versuchen extrem Rechte auch in den Betrieben Fuß zu fassen und nehmen dabei die Gewerkschaften ebenso ins Visier wie betriebliche Interessenvertretungen.
Um darüber ins Gespräch zu kommen, laden der DGB Rheinhessen-Nahe und der verdi Bezirk Mittelrhein herzlich zu einem spannenden und wichtigen Austausch ein. Gemeinsam mit dem Gewerkschafter und Journalisten Stefan Dietl nehmen sie die Gewerkschaftsfeindschaft von rechts unter die Lupe und gehen der Frage nach, warum sich Gewerkschafter*innen stark machen müssen gegen Hetze, Rassismus und Ausgrenzung.
am Dienstag, den
24. Juni 2025 | 17.00
Fanhaus Mainz
Weisenauer Str. 15
55131 Mainz
um Anmeldung wird gebeten unter: https://kurzlinks.de/StefanDietlMZ
Veranstaltungsflyer als pdf.
AfD Verbot JETZT!
80. Jahrestag Befreiung vom Faschismus
Freitag, 2. Mai: Konzert – Die Grenzgänger in der Kulturei

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Projekts ‚unbeugsam‘ zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus lädt die VVN-BdA das Bremer Quartett ‚Die Grenzgänger‘ in die Kulturei:
https://musikvonwelt.de/events/80-jahrestag-befreiung-vom-faschismus-3/
| Kartenvorverkauf | |
| Cardabela Buchladen Frauenlobstr. 40 55118 Mainz | Vitrine Galerie Klarastr. 5 55116 Mainz |
am Freitag, den
02. Mai 2025 | 19.30
Kulturei in der Zitadelle Mainz
Zitadellenweg
55131 Mainz


Alle gemeinsam gegen den Faschismus und Kollaboration – alle gemeinsam auf die Straße!
AfD-Verbot – jetzt!
Pressemitteilung der VVN-BdA vom 30. Januar 2025, die die Notwendigkeit, jetzt auf die Straße zu gehen, unterstreicht:
80 Jahre nach der Befreiung vom deutschen Faschismus ebnet Friedrich Merz den neuen Nazis den Weg. FDP und BSW machen mit.
Demo Termine in Mainz
| Sa 08.02.2025, 11 Uhr | Sa 15.02.2025, 16 Uhr | Fr 21.02.2025, 15:30 Uhr |
| Eine Welt, die zusammenhält: Zusammen für eine menschenfreundliche Politik und gegen Spaltung und Ausgrenzung | WÄHL LIEBE / Wir sind die Brandmauer | Demokratie wählen – Rechtsextreme stoppen |
| Raimundi-Tor am Rheinufer | Schillerplatz | Gutenbergplatz vor dem Staatstheater |
| Viele Einzelpersonen | Schwuguntia | DGB Rheinhessen-Nahe und Rheinhessen gegen rechts |
Antifaschistischer Stadtrundgang
18.02.2025, 17 Uhr
Treffpunkt: Neue Synagoge Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz





